Freitag, 15. September 2017

Unsere Schwerpunkte


Kosten und Vergütung - Vorher wissen, was unsere Leistung kostet



Auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit voraussichtlich anfallender Kosten legen wir für unsere Mandanten höchsten Wert. Das gilt für die Vergütung unserer Arbeit aber natürlich auch in Bezug auf mögliche Kosten, die bei Gerichten, Behörden oder womöglich beim Gegner anfallen und gegebenenfalls vom Mandanten zu tragen sind.

Jeder Mandant sollte vorher wissen, mit welchen Kosten zu rechnen ist.


Wir bieten unseren Mandanten die folgenden Abrechnungsmodelle an:


  1. Für eine Erstberatung berechnen wir ein pauschales Honorar von 200 € netto (238 € brutto). Die Erstberatung besteht aus einem ersten Gespräch und der Erörterung der Sach- und Rechtslage mit dem Ziel, den Umfang des Beratungsbedarfs zu bestimmen. Im Falle einer Fortsetzung des Mandates (also spätere Vertretung außergerichtlich oder gerichtlich) wird das Beratungshonorar in voller Höhe angerechnet auf das dann entstehende Honorar.

  1. Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Bei dieser Abrechnungsmethode richten sich die entstehenden Kosten nach dem Streitwert der Angelegenheit. Falls wir gerichtlich für Sie tätig werden, ist die Abrechnung nach dem RVG immer zwingend, wenn eine etwaige Honorarvereinbarung hinter den gesetzlichen Gebühren zurückbleiben würde.
  2. Vereinbarung eines Stundenhonorars. Eine Abrechnung nach Stunden bietet sich an, wenn der Umfang der Tätigkeiten noch nicht feststeht, etwa dann, wenn eine längerfristige Zusammenarbeit bzw. Beratung gewünscht ist. Der Stundensatz unserer Arbeit variiert dabei, je nach Schwierigkeit. Für eine Arbeitsstunde würden wir zwischen 150 € und 250 € netto pro Stunde berechnen. Unsere Mandanten können sich darauf verlassen, dass sie vor Arbeitsbeginn über den voraussichtlichen Zeitaufwand informiert werden. Eine minutengenaue Abrechnung wird gewährleistet, zudem eine genaue Nachprüfbarkeit der abgerechneten Leistungen.
  3. Vereinbarung eines Pauschalhonorars. Eine pauschale Vergütung ist sinnvoll, wenn sich der Umfang des Arbeitsaufwands von vorne herein abschätzen lässt und es sich um ein einmaliges Projekt handelt. Für unsere Mandanten besteht so Planungssicherheit.


Fragen Sie bitte genau nach. Gern stellen wir Ihnen verschiedene Abrechnungsmöglichkeiten gegenüber und gewähren selbstredend ausreichend Überlegungszeit.





Dienstag, 5. September 2017

Die Homepage....

...ist wieder erreichbar..... Unter www.theumer-mittag.de finden Sie alle Infos über unsere Kanzlei.


Mittelfristig wird es aber einen Umzug von unserem Hoster zu einem neuen Anbieter geben. Wir haben nämlich die Nase voll von Strato.


Frank Theumer
05. Sep 2017


Montag, 28. August 2017

Kanzlei-Homepage ist abgeschmiert

Leider ist derzeit der Zugriff auf unsere Homepage nicht mehr möglich.

Die Alternative bauen wir hier auf. Das wird aber noch n bißl dauern.....

Montag, 21. August 2017

Urlaubsende.....

....der (erholsame) Jahresurlaub ist nun beendet und wir stürzen uns wieder in die Arbeit.



Mittwoch, 2. August 2017

Reform des Bauvertragsrechts


 
Im Mai wurde das Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts verkündet. Kern des Gesetzes ist eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Das Gesetz tritt zum 1. Januar 2018 in Kraft und gilt damit für Verträge ab diesem Zeitpunkt.
Besonders im Fokus der Öffentlichkeit steht der Teil des Gesetzes, der die kaufrechtliche Mängelhaftung betrifft. Unternehmen werden künftig nicht mehr auf den Aus- und Einbaukosten sitzen bleiben, wenn sie mangelhaftes Material bestimmungsgemäß und ohne Kenntnis des Mangels eingebaut oder angebracht haben, sondern können neben dem Material auch diese Kosten vom Lieferanten verlangen. Zu beachten bleibt in der Praxis allerdings, dass Baustoffhändler gegenüber Unternehmern diesen Haftungsanspruch per AGB ausschließen können.
 

Wichtige Teile der Reform sind die Einführung eines Bauvertrags und eines Verbrauchervertrags im Werksvertragsrecht des BGB. Außerdem werden ein Architekten- und Ingenieurvertrag sowie ein Bauträgervertrag gesetzlich normiert.
Im Rahmen eines ab Januar geschlossenen Verbrauchervertrages gilt:
  • Vor Vertragsabschluss muss der Bauunternehmer dem Auftraggeber eine detaillierte Baubeschreibung zur Verfügung stellen. Dabei sind auch verbindliche Angaben zum Fertigstellungszeitpunkt bzw. zur Dauer der Baumaßnahme erforderlich. Macht der Auftraggeber selbst oder z.B. ein von ihm beauftragter Architekt die wesentlichen Planungsvorgaben, muss der Bauunternehmer keine Baubeschreibung vorlegen.
  • Dem Auftraggeber steht innerhalb von zwei Wochen ab Vertragsabschluss ein Widerrufsrecht zu, sofern der Vertrag nicht notariell beurkundet wurde. Die Frist läuft allerdings nur, wenn der Unternehmer den Auftraggeber über sein Widerrufsrecht in Textform belehrt hat.
  • Die Höhe der Abschlagszahlungen darf 90 % der vereinbarten Gesamtvergütung nicht übersteigen. Der Auftraggeber hat Anspruch auf eine Erfüllungssicherheit von 5 % der Gesamtvergütung, die er bei der ersten Abschlagszahlung verlangen darf.

Für einen Bauvertrag, der kein VOB- und kein Verbrauchervertrag ist, gilt:
  • Der Auftraggeber ist künftig berechtigt Änderungen des Werkerfolgs und notwendige Leistungen anzuordnen, sofern zuvor eine Einigung über die Vertragsänderung nicht gelungen ist.
  • Mehr- oder Minderleistungen infolge einer solchen Anordnung werden nach den tatsächlich erforderlichen Kosten abgerechnet mit Zuschlägen für allgemeine Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn. Wahlweise kann der Unternehmer die Vergütung gemäß seiner Urkalkulation berechnen.
  • Im Anschluss an eine solche Anordnung und einen erfolglosen Einigungsversuch kann der Bauunternehmer 80 % seiner kalkulierten Mehrvergütung als Abschlagszahlung ansetzen.
  • Wenn der Auftraggeber die Abnahme unter Hinweis auf Mängel verweigert, kann der Bauunternehmer zukünftig verlangen, dass dieser an einer gemeinsamen Zustandsfeststellung teilnehmen muss. Offenkundige Mängel, die sich nicht aus der Zustandsfeststellung ergeben und erst nachträglich und nach Besitzübergang auf den Auftraggeber gerügt werden, sind dann in der Regel nicht mehr vom Bauunternehmer zu vertreten.
  • Auftraggeber müssen die Mangelhaftigkeit der Bauleistung rechtzeitig explizit gelten machen, um die fiktive Abnahme zu verhindern. Letztere tritt andernfalls selbst dann ein, wenn wesentliche Mängel vorliegen.
  • Das neue Gesetz sieht für beide Vertragsparteien ein Recht zur außerordentlichen Kündigung vor.

Auch spezielle Vorschriften zum Architektenvertrag und Ingenieurvertrag werden in das BGB aufgenommen:
  1. Künftig können Planer im Rahmen ihrer gesamtschuldnerischen Haftung mit dem Bauunternehmer bei Mängeln infolge von Überwachungsfehlern den Schadensersatz verweigern, solange der Auftraggeber nicht zunächst dem Bauunternehmer eine Frist zur Mangelbeseitigung gesetzt hat.
  2. Soweit die Planung- und Überwachungsziele noch nicht vereinbart sind, schuldet der Architekt oder Ingenieur zunächst eine Planungsgrundlage und eine Kosteneinschätzung zum Vorhaben. Beiden Seiten steht hiernach ein Sonderkündigungsrecht zu.
  3. Ab der Abnahme der letzten Bauleistung kann der Planer – auch ohne explizite Vereinbarung von Teilabnahmen – eine Abnahme seiner bis dahin erbrachten Planungsleistungen verlangen.

Der Bauträgervertrag wird als eigene Vertragsform gesetzlich normiert und an die neue Struktur des Bauvertragsrechts angepasst. Verschiedene werkvertragliche Vorschriften gelten für den Bauträgervertrag nicht.
Streitigkeiten über Anordnungen des Auftraggebers oder Vergütungsansprüche werden zukünftig im einstweiligen Rechtsschutz ausgetragen werden können. Zudem sollen bei Land- und Oberlandesgerichten spezialisierte Baukammern eingerichtet werden.


Quelle: Der Baurechtsprofessor hier

Sonntag, 23. Juli 2017

Großkanzlei oder Allgemeinanwalt (Einzelkämpfer)?

Großkanzlei oder Einzelkämpfer?
Großkanzleien mit mehr als 30 (manchmal über 100) Berufsträgern bieten in aller Regel eine hohe Spezialisierung in einer Vielzahl von Rechtsgebieten. Keine Frage. Die Branche spricht von einem Full-Service-Ansatz, wenn alle Rechtsgebiete abgedeckt werden. Dafür sind Großkanzleien im Durchschnitt oft nicht nur durch hohe Stundensätze, sondern auch durch ein arbeitsteiligeres Vorgehen erheblich teurer....... und nehmen kleinere Mandate oft gar nicht erst an. Außerdem ist der direkte Kontakt zum jeweiligen Sachbearbeiter schwierig zu gestalten. Oft kommen Sie erst gar nicht an ihn/ sie heran.
Bei Einzelanwälten stehen typischerweise Privatkundenmandate, z.B. im Mietrecht, Familienrecht, Verkehrsrecht oder auch Strafrecht im Vordergrund. Je breiter das Leistungsspektrum ist, umso schwieriger ist es, in allen Gebieten eine gleichermaßen hohe Qualität anzubieten. Gerade bei Anwälten mit breitem Leistungsspektrum sollte daher darauf geachtet werden, dass eine hinreichende Erfahrung im angefragten Rechtsgebiet besteht. Bürogemeinschaften wie unsere Kanzlei "Zu Recht !!" mit vielfältigem Leistungsspektrum und einem Kooperationsnetzwerk versuchen die Vorteile effizienterer kleinerer Strukturen mit einem hohen Spezialisierungsgrad zu kombinieren.
Fragen Sie uns. Testen Sie uns.




Dienstag, 18. Juli 2017

Kosten bei Krediten | Kreditbearbeitugsgebühren | Verbrauche und Unternehmer

Vor wenigen Tagen hat der Bundesgerichtshof (BGH) in zwei Urteilen abschließend klargestellt, dass Banken auch von Kaufleuten, Maklern, Ärzten, Architekten usf. und sogar auch Großunternehmern keine Kreditbearbeitungsgebühren verlangen dürfen. (Az. XI ZR 562/15 und XI ZR 233/16).
Es gilt eine dreijährige Verjährungsfrist: Unternehmer (für Privatpersonen gilt dies übrigens auch schon länger) können also in den Jahren ab 2014 gezahlte Gebühren zurückfordern.





Donnerstag, 15. Juni 2017

Wer ist der beste Anwalt ?

Fragen Mandanten gern mal nach. Was ich dann antworte ?

Der beste Anwalt ist doch der, der das Problem ernst nimmt, es zu seinem Problem macht und den Mandanten dadurch diese Last nimmt. Und der natürlich sich auch die Zeit nimmt, sich angemessen um die Lösung des Problems zu bemühen. Denn eine meine wichtigsten Lehren aus den vergangenen 20 Jahren lautet: "Amat Victoria Curam" (deutsch "Der Sieg liebt die Vorbereitung.")

Frank Theumer (Rechtsanwalt | Strafverteidiger)
15. Juni 2017

Donnerstag, 1. Juni 2017

Rudolf von Jhering über die Austattungsmerkmale Justitias

Alles Recht in der Welt ist erstritten worden, jeder Rechtssatz, der da gilt, hat erst denen, die sich ihm widersetzten, abgerungen werden müssen, und jedes Recht, das Recht eines Volkes, wie das eines Einzelnen, setzt die stetige Bereitschaft zu seiner Behauptung voraus. Das Recht ist kein logischer, sondern es ist ein Kraftbegriff. Darum führt die Gerechtigkeit, die in der einen Hand die Wagschaale hält, mit der sie das Recht abwägt, in der anderen das Schwert, mit dem sie es behauptet. Das Schwert ohne die Wage ist die nackte Gewalt, die Wage ohne das Schwert die Ohnmacht des Rechts. Beide gehören zusammen und ein vollkommener Rechtszustand herrscht nur da, wo die Kraft, mit der die Gerechtigkeit das Schwert führt, der Geschicklichkeit gleich kommt, mit der sie die Wage handhabt.

Einer DER Leitsätze unseres Handelns. Wir setzen die "Waffen" des Rechts ein für unsere Mandanten.





Montag, 12. Dezember 2016

Donnerstag, 24. November 2016

Qualität zu fairem Preis


„Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

JOHN RUSKIN, englischer Sozialreformer (1819 -1900)

Freitag, 2. September 2016

Montag, 8. Februar 2016

Montag, der 8. Februar 2016 | Der 39. Tag des Jahres und damit der 736.004 Tag unserer Zeitrechnung.

Carpe diem.


Sonntag, 3. Januar 2016

2016



Zum Anfang des Jahres bedanken wir uns für Ihr Vertrauen in unsere kleine (aber feine) Kanzlei und hoffen auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern, Mandanten und nicht zuletzt auch mit (den meisten) Kollegen. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir alles Gute für 2016.


Mit freundlichen Neujahres-Grüßen Ihr

 Susanne und Frank Theumer

Montag, 21. Dezember 2015

Weihnachten 2015



Die Zukunft kann zwar keiner voraussehen, aber man kann die Grundlagen für Zukünftiges schaffen. 

Wir wünschen unsrer Mandantschaft und unseren Mitarbeitern ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest.



Susanne & Frank Theumer